Hikoi News Letter

Die neuesten Neuigkeiten rund um den Hikoi werden immer hier erscheine. Also schauen Sie doch bitte von Zeit zu Zeit wieder vorbei!
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20. Februar 2011

Besondere Feier Hikoi

Liebe Whanau (Familie), die ihr am Hikoi Wairua 2011 teilnehmt,

Das ist die auf den vorigen Newsletter folgende Aktualisierung.

Bald werdet ihr in Aotearoa ankommen um eure heilige Pilgerreise (Hikoi) zu beginnen.

Wir waren sehr fleißig, haben sowohl den Hikoi geplant als auch etwas über das Vertrauen in die göttliche Führung gelernt. Einige Teile unserer Reise mussten wir ändern, aber insgesamt schaut alles gut aus.

Was sind denn nun die wichtigsten Dinge, an die ihr euch auf eurem Hikoi Wairua (der heiligen Pilgerfahrt) erinnern müsst?

Zunächst müsst ihr mal von der anderen Seite der Welt herkommen. Die Reise ist lang und euer Chi kehrt sich um. Die gute Nachricht ist – ihr werdet beginnen euch in den Energien der südlichen Hemisphäre zu bewegen. Ihr müsst euch wirklich Zeit geben, bis ihr nicht mehr am Fliegen seid und euch wieder verbindet, dann werdet ihr wirklich beginnen euren persönlichen Hikoi zu genießen – genau so wie die neuen Verbindungen, die ihr eingehen werdet, wenn ihr neue FreundInnen trefft – und ihr werdet auch alte FreundInnen wieder sehen.

Einige von euch haben ja wohl schon euer jeweiliges Land verlassen und gehen es langsamer an

Sitten und Bräuche

Lida Duijf und Lida Vriend, meine Assistentinnen aus Holland haben sich mit der holländischen Whanau getroffen und sie über einige Aspekte informiert, wenn man zu den Maori, den neuseeländischen Indigenen und Auntie Wais Volk, reist und bei ihnen zu Gast ist.

Orna wollte Whare Wanange, das Langzeitstudienprogramm, informieren. Mana Aroha waren schon da, ebenso Aniwaniwa – das heißt – ihr habt ja schon eine Idee von unser Kultur und unseren Mythen.

Für die, die noch nie in Neuseeland waren und auch noch nie an unseren formellen Zeremonien und Ritualen teilgenommen haben – ihr werdet wirklich eine ganz neue Erfahrung machen, die sich zunächst sehr anders anfühlen kann – aber ihr werdet nicht lang brauchen und dann kommt es euch ganz natürlich vor.

Worauf müsst ihr euch vorbereiten?

Geld. Koha

Ihr müsst nicht mit Unmengen von Euro am Leib reisen. Wir haben gute Banken und ihr könnt die Geldwechsler in der Bank bitten eure Euros umzuwechseln ohne extra Gebühren. Oder ihr könnt eure Kreditkarten verwenden. Kann sein, dass ihr einiges kaufen wollt – also würde ich euch empfehlen, dass ihr für solche Gelegenheiten ungefähr 200 Euro eingesteckt habt. Darin mit einbezogen sind auch Kohas für die Maraes, die wir besuchen. Bevor wir einen Marae betreten werden Matua Charlie oder Matua Moetatua, unsere Kaumatua, einen Briefumschlag ausgehändigt bekommen, in den wir alle ein Koha geben, und wenn sie mit ihrem Koreroa (formelle Rede) fertig sind, werden sie vortreten und das Koha auf den Erdboden legen. Die Einheimischen werden das Koha (die Gabe) anerkennen, indem sie es aufnehmen.

Diese Art Koha wird mit der Absicht und voll gutem Willen gegeben den Marae zu unterstützen, dass alle Leute ernährt werden können, oder damit sie sich gut um ihre Manuhiri (die Gäste) kümmern können. Dafür wird kein bestimmter Betrag verlangt. Gebt einfach von Herzen.

Das kann in den nächsten 15 Tagen ein paar Mal so gehen.

Ein Koha, um das alle deutsch sprechenden Teilnehmenden gebeten werden,

dient dazu Angelica Dawson, meine Übersetzerin, zu unterstützen. Sie wird nicht gezahlt für ihre Übersetzungen auf diesem Hikoi. Bitte zeigt eure Wertschätzung indem ihr ein einmaliges Koha an eine dazu bestimmte Person aus dem Assistenz-Team übergebt, die euer Koha wie üblich festhalten wird.

Allen, die gegenwärtig oder in der Vergangenheit bei mir studiert haben, ist klar, was ein Koha ist.

Der erste Tag ist ein Tag, um sich zu orientieren, wo unsere Ältesten über Rituale und Respekt sprechen werden. Wir werden euch im Verlauf der 16 Tage mit weiteren Informationen auf dem Laufenden halten.

Bitte überprüft auch eure Checkliste: Habt ihr eine allumfassende (Kranken/Rückhol-etc.) Versicherung abgeschlossen?

Bitte denkt nicht einmal daran ohne versichert zu sein herzukommen – geht kein Risiko ein! Kommt vorbereitet auf jede Wetterlage. Das Wetter kann ja auf der ganzen Welt nicht vorhergesagt werden.

Kommt um zu genießen! Eure Erwartungen lasst ihr einfach zu Hause. Seid frei! Das Essen wird großartig sein. Wir haben zwei wundervolle KüchenchefInnen. Bernadette ist unsere magische Chef-Köchin, assistiert wird ihr von Busho.

Wir werden zwei Marae Aufenthalte mit all den Ritualen erleben.

Bitte bringt keine mit Tierhäuten bespannte Trommeln mit. Und keine Federn – unsere ZollbeamtInnen sind schlimmer, als die in Australien. Vergesst eure rosa Karte nicht und sie auch richtig auszufüllen – ihr besucht Auntie Wai in Otaki, 7 Atmore Avenue, besucht Freunde („visit friends“) und seit auf Urlaub („holiday).

Bitte geht zum Haupthaus und lasst euer Gepäck dort. Klaus und Lida werden euch zur Shelly Bay Lodge bringen.

Wir werden unser erstes, formelles Willkommen erleben, also, Frauen, zieht Röcke (Pareios) an, die eure Knie bedecken. Wir werden bis zum Ende der Zeremonie nicht aufs Klo gehen können.

Bitte schickt mir oder Sabrina ein Email, wenn ihr Fragen habt.

Ich lieb euch alle, meine Whanau!

Auntie Wai

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